2. Bildung stärken

Parteibücher machen nicht gescheiter, Schulautonomie schon.

Wir wollen ein vielfältiges Bildungsangebot mit einem einheitlichen Ziel: Mittlere Reife für alle. Wir glauben daran, dass Talente und Potenziale Freiräume brauchen. Beenden wir den Stillstand und verabschieden wir uns von Symptom-Pädagogik, die nur Mängel repariert. Heben wir jedem Kind die Flügel. Investitionen in die Bildung sind wir nicht nur unseren Kindern schuldig, sondern auch unserer Zukunft. Unser Ziel: Raus mit der Parteipolitik aus den Schulen.

  • Thomas

    Auf Seite 4 wird auf die Studiengebühren eingegangen. Wie sieht das für Studenten aus, die ihr Studium nicht beenden ? Müssen die dann die Gebühren sofort zurückzahlen ? Oder übernimmt dass dann der Staat ?

    • NEOS_Team

      Hallo Thomas,
      gute Frage!

      Also ich nehme stark an, dass die bis dahin angefallenen Studiengebühren so wie bei einem regulären Abschluss erst bei Erreichen eines Mindestgehaltes zurückzuzahlen sind.
      Man hat ja trotzdem von einem Studium profitiert, auch wenn theoretisch nur noch die Abschlussarbeit fehlen sollte.
      Klarerweise wird man schwerer über die Gehaltshürde kommen und dementsprechend wahrscheinlich erst später, wenn überhaupt mit dem Zurückzahlen anfangen müssen.

      Ich hoffe das beantwortet deine Frage 😉
      Lg NEOS Team

  • Sebastian

    Seite 5/6: Es werden Sozialarbeiter_innen, Psycholog_innen und Lerncoaches in den
    Schulen angestellt, die eine qualifizierte Betreuung der Schüler_innen
    sicherstellen. So können Lehrer_innen sich wieder auf den Unterricht
    konzentrieren und die Schulen ihren vielfältigen Aufgaben besser gerecht
    werden.

    Derzeit ist es in manchen Bereichen Österreichs Bezirke, in denen sogenannte Lehrer für verhaltensauffällige Schüler engagiert werden. Diese sind meist Abgänger der Pädag mit zusätzlichen Ausbildungen (im nachhinein). Diese geben eben schwierigen Schülern Einzelstunden, dh sie werden aus den Klassen für einzelne Stunden genommen und machen mit solchen Lehrern Lernspiele oder reden einfach nur mit ihnen über verschiedenste Dinge.

    1. Sollen diese Lehrer weiter ihrer Arbeit wie bisher nachgehen? Oder würden das Psychologen übernehmen?
    2. Würden diese „Sitzungen“ weiter als Einzelunterricht erfolgen? Oder würde diese Psychologen in den Klassen arbeiten?
    3. Wäre das österreichweit verpflichtend für ALLE Schulen? (derzeit wenn dann nur in Unterstufe üblich, was auch irgendwie sinnvoll erscheint)

    • Max

      erstens gibt es seit jahren keine pädak’s mehr – diese wurden in hochschulen mit ECTS system umgewandelt. zweitens sind diese lehrer, von denen sie sprechen minimal eingesetzt. so kommen auf 1 betreuungslehrer ca. 10 schulen mit 50 auffälligen schülern. da geht es sich nicht mal aus, sie alle 1 stunde pro woche zu betreuen. fazit: VERPFLICHTUNG. MEHR PERSONAL. JETZT.

  • Johannes Lutz

    „Mittlere Reife für alle“ Soll das jetzt heißen, dass die die die ganze Woche durchlernen müssen damit sie so gut werden wie der Durchschnitt?! Und die Begabten müssen dann auch den Stoff durchmachen den alle machen? Was ist da der Unterschied zum momentanen System?? Außerdem wissen wir alle, dass DAS System was wir jetzt haben und was ihr anscheinend befürwortet nicht das Beste ist für ein so fortschrittliches Land. Wieso bitte alle auf einen Durchschnitt bringen, genau das ist das was mir meine Schulzeit bis jetzt versaut hat! Sollte man nicht mehr auf Stärken eingehen und Schwächere auch Stärken, und nicht die guten Schüler runterziehen und alle Anderen soweit bringen dass sie sowieso keine Zeit mehr haben irgendwelche Hobbys auszüüben… LG, würd mich auf eine Antwort freuen!

    • Mladen

      Ein gewisses Basiswissen sollst du ja haben (auf jeden Fall nicht zu viel), denn du sollst ja ein braver Angestellter, Facharbeiter, Spezialfachkraft etc. werden. Das eigene Hirn einschalten,Sachen hinterfragen und auch über Paradigmenwechsel nachzudenken, das ist einer neoliberalen Bildungspolitik alles andere als erwünscht.

      LG, ich denke mal das war eine passende Antwort 😀

  • Mario

    Wenn die Schulpflicht bis 18 Jahre dauern ´soll, wie kann dann das duale Ausbildungssystem „Lehre“ funktionieren? LG

  • Besorgte Menschen

    Die Ausgaben im Bildungsbereich sind jetzt schon sehr hoch. Die Bildungsdefizite liegen vor allem daran, zumindest in Wien, dass sehr viele erst einmal deutsch lernen müssen. 60% haben nicht deutsch als Muttersprache und können auch in der vierten Klasse noch nicht sehr gut deutsch, da zuhause eben eine andere Sprache gesprochen wird. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Tatsache, die es zu berücksichtigen gilt, wenn man die Bildungsergebnisse bewerten will.